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Aktuelles aus der Immobilienwelt

Welche Faktoren bestimmten die Grundstückspreise?  [aus IS24 News vom Sa 22.07.2017 13:07]

Ein großer Teil der Gesamtkosten beim Hausbau fällt für den Grundstückskauf an. Für eine detaillierte Kostenkalkulation ist es hilfreich, sich mit den einzelnen Kostenpunkten und vielfältigen Einflussfaktoren auseinanderzusetzen. Weiter können Sie auf diese Weise unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen.

Was sind Erschließungskosten?

Um ein Grundstück in die örtliche Infrastruktur einzubinden, werden Anschlüsse an die Kanalisation sowie eine Wasser- und Energieversorgung gelegt. Telefon- und Kabelfernsehnetzanschlüsse gehören ebenso dazu. Darüber hinaus ist für das Haus ein Anschluss an das Straßennetz erforderlich. All diese Kosten werden in den Erschließungskosten zusammengefasst. Dies sind die größten Kostenfaktoren:

  • Abwasser
  • Regenwasser
  • Wasserversorgung
  • Gasversorgung
  • Stromversorgung
  • Verkehrserschließung
     

Dafür entrichtet der Eigentümer einen Erschließungsbeitrag an die zuständige Gemeinde. Die Höhe des Beitrags ist dabei abhängig von den ortsspezifischen Gegebenheiten und von dem Gebührensatz der entsprechenden Gemeinde.

Der Verkäufer und die Gemeinde können Ihnen Auskunft darüber geben, ob diese Kosten bereits im Verkaufspreis mit einbezogen sind. Andernfalls können Sie für eine Kostenkalkulation die Satzung und den Verteilungsschlüssel der Kosten bei der Gemeinde in Erfahrung bringen.

Achtung: Eine zum Zeitpunkt des Kaufes nicht ausgebaute Straße kann später zusätzliche Erschließungskosten nach sich ziehen kann.

Herrichtungskosten

Herrichtungskosten sind entweder bereits im Kaufpreis enthalten oder fallen zusätzlich an – je nachdem, ob das Grundstück bereits hergerichtet worden ist. Darunter sind verschiedene Arbeiten zu verstehen, die mit der Entsorgung von Altlasten einhergehen und das Grundstück in einen bebauungsfähigen Zustand versetzen. Hierzu zählen unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Altlastenbeseitigung
  • Asbestbeseitigung
  • Reinigung ölverunreinigter Böden
  • Rodung eines Grundstückbewuchses
  • Sicherung des Mutterbodens
     

Je nach Arbeitsaufwand fallen die Grundstückspreise unterschiedlich hoch aus. In der Regel werden die Facharbeiter auf Stundenlohnbasis bezahlt, ebenso fallen Kosten für Gerätemieten und gegebenenfalls Baumaterialien an. Ein Kostenvoranschlag verschafft Ihnen einen Überblick über die Ausgaben und erleichtert Ihnen die Kalkulation.

Weitere Nebenkosten

Folgende Nebenkosten sind feste Bestandteile der Grundstückspreise:

  • Gerichtsgebühren: Diese Gebühren fallen für Eintragungen ins Grundbuch an. Auch entsprechende Löschungen sind mit Kosten verbunden. Hierfür werden 1,1 Prozent des Kaufpreises fällig.
  • Notargebühren: Der Kauf eines Grundstücks erfordert ein Urkunde vom Notar werden. Die Kosten hierfür gestalten sich je nach Aufgabenumfang unterschiedlich. In der Regel beträgt die Notargebühr jedoch etwa 1,8 Prozent des Kaufpreises.
  • Grunderwerbssteuer: Diese Steuer liegt bei etwa 3,5 Prozent des Kaufpreises. Weil der gesamte Betrag als Berechnungsgrundlage gilt, fallen die Gebühren bei einem reinen Grundstückskauf ohne Haus kostengünstiger aus als bei einem bereits bebauten Grundstück.
     

Über diese Nebenkosten hinaus können weitere Gebühren fällig werden. Folgende Faktoren können Grundstückspreise weiter in die Höhe treiben:

  • Maklercourtage: Wurde der Grundstückskauf durch einen Makler vermittelt, erhält er üblicherweise eine Maklercourtage von 7,2 Prozent des Kaufpreises. Dabei teilen sich Käufer und Verkäufer die Gebühren. 
  • Vermessungsgebühren: Vermessungsgebühren werden nur dann fällig, wenn das Grundstück bisher noch nicht vermessen wurde. Ist dies der Fall, betragen die Kosten für die Vermessung etwa 1.000 Euro. Das Einmessen der geplanten Immobilie kann in etwa gleich hohe Kosten nach sich ziehen. 
  • Gebühren für ein Bodengutachten: Ein Bodengutachten ist vor jedem Hausbau empfehlenswert, um die Eignung des Bodens festzustellen und ihn auf mögliche Schadstoffe zu untersuchen. Das Gutachten schlägt mit etwa 500 Euro zu Buche.
  • Wertermittlungen: Bauherren können mithilfe einer Wertermittlung durch einen Gutachter feststellen, ob der veranschlagte Kaufpreis des Verkäufers gerechtfertigt ist. Der Preis hängt üblicherweise von der berufsspezifischen Honorar- und Gebührenordnung des Architekten oder Sachverständigen ab. Außerdem nimmt auch der festgestellte Grundstückswert Auswirkungen auf die Gebührenhöhe.
  • Genehmigungsgebühren: In einigen Fällen können für Sie Genehmigungsgebühren anfallen. Diese werden beispielsweise von der örtlichen Bauaufsichtsbehörde erhoben, wenn eine Löschung der Altlasten ins Baulastenverzeichnis eingetragen werden muss. Hierzu zählen etwa Schürfrechte, Wegerechte oder Vorkaufsrechte. Das Baulastenverzeichnis oder eine Einsicht in das Grundbuch gibt Aufschluss über mögliche Belastungen und Kosten für Löschen dieser Einträge.

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© Uhlmann Immobilien GmbH; 31. Juli 2017

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